"Crazy, Stupid, Love": Liebeskomödie mit brillanter Besetzung

"Crazy, Stupid, Love" - Warner Brothers
Die Liebeskomödie „Crazy, Stupid, Love" mit Steve Carell, Ryan Gosling und Julianne Moore ist ab 18. August 2011 in den deutschen Kinos zu sehen.

Ab dem 18. August zeigt „Crazy, Stupid, Love“ Leinwandgrößen wie Steve Carell („Dinner für Spinner“), Ryan Gosling („Blue Valentine“) und Julianne Moore („The Kids are Alright“, „Magnolia“) in einer romantischen Verfilmung von Dan Fogelman über die eine wahre Liebe. Dan Fogelman, stellte erst kürzlich sein Können mit "Cars 2" und "Bolt" unter Beweis und bringt nun den Spaßfaktor seiner bisherigen Filme mit, um das Genre der Liebeskomödien neu zu beleben. Dabei arbeitete er zusammen mit Glenn Ficarra und John Requa, die gemeinsam auch für „I love you Philip Morris“ verantwortlich waren.

Worum geht’s in „Crazy, Stupid, Love“?

Cal (Steve Carell), Mitte 40, sieht durch die drohende Scheidung von seiner Frau Emily (Julianne Moore) sein perfektes Leben mehr und mehr auseinanderbrechen. Von seiner Ehekrise schwer gezeichnet, ist er bereits Stammgast in der Bar, in welcher er täglich seinen Kummer zu ertränken versucht auf. Dort trifft er eines Tages auf Jacob (Ryan Gosling), einen Womanizer par excellence. Dieser beschließt, sich um den am Boden zerstörten Cal zu kümmern und peppt ihn moralisch wie modisch soweit auf, dass er sich wie Jacob von einem Liebesabenteuer ins nächste stürzt. Dabei hört Cal aber nicht auf sich nach seiner großen Liebe Emily zu sehnen. Doch nicht nur Cals Leben wird durch die Freundschaft zu Jacob beeinflusst. Auch Jacob lernt ganz neue Seiten an sich selbst kennen.

„Crazy, Stupid, Love“ lebt eher weniger von großen Überraschungen oder unerwarteten Wendungen. Vielmehr verzaubert die Liebeskomödie durch die einzigartigen Charaktere und deren Beziehung zueinander. Allen voran die neu entstandene Freundschaft zwischen Cal und Jacob. Darin treffen zwei komplett konträre Lebenseinstellungen aufeinander, die sich vor allem im Umgang mit Frauen verdeutlichen. Während Cal Tag ein Tag aus im selben Büro sitzt, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und sein ganzes Leben mit derselben Frau verbracht hat, führt Jacob durch das Vermögen seines Vaters ein sorgenfreies Leben und verbringt seine Nächte kaum zweimal mit derselben Frau. Auch die Beziehung zwischen Cal und seinen Kindern Robbie (Jonah Bobo) und Hannah (Emma Stone), sowie deren Babysitterin Jessica (Analeigh Tipton) ist auf interessante Weise umgesetzt und sorgt für so einige schöne und unvergessliche Momente im Kinosessel.

Hochkarätige Besetzung

„Crazy, Stupid, Love“ überzeugt vor allem durch die schauspielerische Leistung von Steve Carell, Ryan Gosling und Jonah Bobo. Letzterer verkörpert Robbie, den pubertierenden Sohn von Cal, und lässt in seiner Nebenrollenbesetzung die beiden Hauptdarsteller wortwörtlich ein wenig alt aussehen. Er beweist sich durch Esprit sowie den unschuldigen Glauben an die eine große Liebe. Steve Carell überzeugt sowohl als Familienvater als auch als aufreißerischer Liebhaber und demonstriert einmal mehr seine Vielseitigkeit als Schauspieler. Ryan Gosling hinterlässt in „Crazy, Stupid, Love“ einen bleibenden Eindruck als Junggeselle, wie er im Buche steht. Mit seinem fast zu perfekten Aussehen und seinem „Big Move“ à la Dirty Dancing bekommt er jede Frau ins Bett. In weiteren Nebenrollen glänzen Kevin Bacon und Marisa Tomei, die die Starbesetzung in „Crazy, Stupid, Love“ vervollständigen. Passend zur spritzig frischen Handlung des Films enthält der Soundtrack von "Crazy, Stupid, Love" Musik von Thievery Corporation, Goldfrapp oder The Middle East. Diese unterstreichen in wunderbarer Weise das Geschehen und sorgen zusätzlich für Gänsehaut-Stimmung.

Fazit zu „Crazy, Stupid, Love“

„Crazy, Stupid, Love“ wird kein Auge trocken lassen bei allen die eine Schwäche für witzige Liebeskomödien haben. Durch die gekonnte Mischung von Spaß und Gefühlen garantiert „Crazy, Stupid, Love“ einen gelungenen Kinoabend für Fans von Liebe, Romantik und locker spritzige Komödien.

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